Hannah Höch-Haus in Berlin-Heiligensee
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1939 erwirbt Hannah Höch das Grundstück mit Haus und Remise an der Wildbahn 33 in Berlin-Heiligensee. Sie lebt und arbeitet dort bis zu ihrem Tod im Jahre 1978.
Die wohl bekannteste deutsche Künstlerin der klassischen Moderne kreiert neben ihren bildnerischen Arbeiten in fast 40 Jahren aber auch einen einzigartigen Collage-Garten.
Während der Kriegsjahre sind Haus und Garten als Versteck und Nahrungsquelle überlebensnotwendig. Später ist die pflanzenreiche und blühende Oase mehr ein Ort der Ruhe, Inspiration und Freude für sie.
Zu ihrem 80. Geburtstag ließ der Bezirk Reinickendorf ein Atelier im Garten einrichten. Als Gegenleistung überschrieb Hannah Höch das Anwesen dem Bezirk.
Darüber hinaus wurde vereinbart, dass der Garten und die dazugehörigen Gebäude möglichst in ihrer ursprünglichen Form zu erhalten sind. Das gesamte Areal wurde in den 90-er Jahren vom Landesdenkmalamt-Berlin unter Denkmalschutz gestellt.
Von 1986 bis 2005 wohnt die Familie Bauersachs zur Miete im Hannah Höch-Haus. Im Jahre 2003 wurde das Anwesen vom Bezirk Reinickendorf trotz anders lautender Bekundungen – selbst auf die Gefahr
einer eventuellen Umgehung der Denkmalauflagen hin – dem Liegenschaftsfons-Berlin zum Verkauf übergeben.
2005 hat der Bildende Künstler Johannes Bauersachs mit Hilfe von Familie und Freunden das Anwesen erworben – mit der gerne angenommenen Verpflichtung, Haus und Garten im Andenken und Sinne von Hannah Höch fortzuführen und zu erhalten.